AzorenUrlaub.org: Reiseinformationen über die 9 Azoren Inseln

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Reisezeit: Die Hauptreisezeit liegt zwischen Juli und August, den Hochsommermonaten. Zu dieser Jahreszeit blühen alle Pflanzen, die die Inseln beherbergen und das Klima ist relativ stabil.







São Jorge

São Jorge ragt in der Form eines schroffen Gebirgsrückens über 1.000 Meter aus dem Meer. Hauptstadt der langen Insel ist Velas mit etwa 1.900 Einwohnern. Insgesamt leben dort etwa 10.500 Menschen. Viele von ihnen betreiben Ackerbau und Viehzucht. Eine bequeme Anreise ermöglicht der Flughafen São Jorge (SJZ), der nicht weit von der Hauptstadt entfernt ist. Interessant für Touristen sind die Fajãs (abgelegene Siedlungen), die unterhalb der Steilwände direkt am Meer liegen. Entstanden sind die Ebenen, in denen die kleinen Dörfer liegen, durch erstarrte Lavamassen auf dem Weg ins Meer. Überhaupt befinden sich einige Dörfer am Fuß der Steilwände und sind nur über verschlungene Wege zu erreichen. In Acht nehmen sollte man sich bei Ausflügen vor dem Geschrei der Cagarros (Gelbschnabel-Taucher), das jeden Abend durch die Bucht von Velas schallt. Die beiden größeren Bezirke Calheta und Velas sind in eine Vielzahl kleiner Dörfer aufgeteilt. In Velas direkt steht eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert und den wichtigsten Hafen der Insel. Weitere Zeugen der Vergangenheit sind der Kirchturm in Urzelina, dessen Rest nach einem Vulkanausbruch unter einer dicken Lavaschicht begraben wurde und die Kirche Igreja de Santa Barbara in Manadas, eine beeindruckende Barockkirche. Am meisten besiedelt ist der Süden der Insel, der durch einige Badestellen (Naturschwimmbecken und künstliche Pools) für Touristen attraktiv gemacht wurde. Das Hochland der Insel ist von Wanderwegen durchzogen, die zu den aneinander gereihten Vulkankegeln empor führen und einen atemberaubenden Ausblick versprechen. Im Winter ist die Sicht allerdings von Nebenschwaden getrübt. Einige Gebiete stehen unter Naturschutz. Das Wegnetz ist relativ dicht und teilweise sogar schon mit Markierungen versehen. Die große Variabilität der Wege bietet Wanderungen für alle Konditionen. Schwierigkeiten gibt es nur dann, wenn die Länge des Weges nicht vorher zu erkennen ist.