AzorenUrlaub.org: Reiseinformationen über die 9 Azoren Inseln

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Reisezeit: Die Hauptreisezeit liegt zwischen Juli und August, den Hochsommermonaten. Zu dieser Jahreszeit blühen alle Pflanzen, die die Inseln beherbergen und das Klima ist relativ stabil.







Pico

Pico ist mit über 100 Vulkanen die „Schwarze Insel“ bzw. die „Insel der Berge“. Der höchste Berg der Insel, nach dem diese auch benannt wurde, ist gleichzeitig der höchste Berg Portugals. Touristen haben die Möglichkeit, diesen Berg zu besteigen und ist man erst einmal oben, kann man die ganze Insel überblicken. Schwefeldämpfe weisen allerdings darauf hin, dass der Vulkan immer noch aktiv ist. Der letzte Ausbruch ist schon mehrere Jahrhunderte her, der Berg schläft und ist unter wissenschaftlicher Kontrolle. Rund um den Pico befinden sich einige Vulkanhöhlen, die teilweise für Touristen begehbar gemacht wurden. Gruta das Torres bei Criacao Velha sind zwei bekannte Beispiele für diese Röhren, die aus Sicherheitsgründen nur mit einem Führer zu betreten sind. Auf Pico haben, neben dem tiefschwarzen Lavagestein, auch eine Auswahl farbenprächtiger Pflanzen ihre Heimat, die das Bild des Urlaubsortes abrundet. Pico war im 19. Jahrhundert die Insel der Walfänger. Heute ist der Walfang verboten, der Bestand der Tiere kann sich erholen und das Whale-Watching ist eine der beliebtesten Attraktionen für Touristen geworden. 20 verschiedene Arten sind inzwischen registriert und kommen in den Sommermonaten in die Gewässer rund um die Insel. Selten kann man die riesigen Säuger aus so großer Nähe beobachten wie aus den kleinen Booten heraus, auf denen man seine Whale-Watching Tour antritt. Der Straßenverkehr hält sich auf der nur mäßig ausgebauten Insel in Grenzen. Die Inselhauptstadt Madalena profitiert von einer aufkommenden touristischen Infrastruktur, denn von dort aus fahren regelmäßig Fähren nach Horta auf Faial. Es gibt auf der Insel mehrere Häfen, in deren Nähe man kleine Naturschwimmbecken aufgebaut hat. Dafür sind Badestrände eher selten. Kleine, küstennahe Gebiete werden von den Einwohnern für den Weinanbau genutzt. Die Unesco hat die beliebten Weingärten (currais) von Pico sogar zum Weltkulturerbe erklärt.